Unter einer Erdbestattung versteht man die Beisetzung eines Leichnams in einem Grab
in der Erde. Sie leitet sich ab aus der seit Jahrtausenden besonders im Christentum,
Judentum und Islam gebotenen Bestattungsform und war bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts
Hauptbestattungsart in Deutschland... mehr»
Unter einer Feuerbestattung, auch Kremation, Kremierung oder Einäscherung versteht
man die Veraschung einer Leiche im Krematorium. Die Beisetzung der Überreste erfolgt
gewöhnlich in einer Aschekapsel. In Deutschland wurde die feuerbestattung erst im
Laufe des 19. Jahrhunderts besonders bei evangelischen Christen gebräuchlich. Seit
dem 2. Vatikanischen Konzil im Jahre 1965 erlaubt auch die katholische Kirche die
Feuerbestattung... mehr»
Unter einer Seebestattung versteht man die Bestattung der sterblichen Überreste
eines zuvor eingeäscherten Verstorbenen auf See. Seit 1934 ist diese Form der Beisetzung
in Deutschland möglich. Die spezielle, sich nach kurzer Zeit im Wasser auflösende
Urne, kann in ausgewiesenen Gebieten aller Weltmeere beigesetzt werden... mehr»
Friedwald ist eine Form der Naturbestattung, bei der die Asche Verstorbener an den
Wurzeln eines Baumes beigesetzt wird. Friedwälder sind naturbelassene Wälder, in
denen Menschen schon zu Lebzeiten ihre letzte Ruhestätte auswählen können. Auf diese
Weise eröffnet sich eine natürliche und würdevolle Alternative zu den bislang gewohnten
Bestattungsritualen. Die Grabpflege übernimmt dabei die Natur... mehr»